24. Juni 2025 – Militärische Eskalation im Nahen Osten – und die Börse steigt trotzdem
Am Wochenende hat sich die Lage im Nahen Osten weiter zugespitzt:
Erstmals griffen die USA direkt in den Iran-Israel-Konflikt ein – mit gezielten Luftschlägen gegen iranische Atomanlagen.
Die Antwort des Irans folgte am Montag mit einem Raketenangriff auf einen US-Stützpunkt in Katar.
Oberflächlich betrachtet klingt das nach klarer Eskalation. Doch die Märkte reagierten anders: Am Montag legten die großen US-Indizes sogar zu.
Ölpreisrückgang um 7 %
Keine Blockade der Straße von Hormus, keine unkontrollierte Ausweitung des Konflikts. Günstigeres Öl wirkt wie ein Konjunkturprogramm für die Weltwirtschaft.
Zinssenkungsfantasie durch die US-Notenbank
Michelle Bowman, Mitglied im FED-Direktorium, deutete an, dass schon im Juli eine Zinssenkung möglich sei. Niedrigere Zinsen sind Rückenwind für Aktien – vor allem für Wachstumswerte.
Zeichen der Deeskalation
Der iranische Gegenschlag war vorab angekündigt, gezielt begrenzt und forderte keine Opfer. Das nährt die Hoffnung, dass der Konflikt nicht unkontrolliert eskaliert.
Trotz des geopolitischen Hintergrunds werteten viele Investoren die Gesamtlage eher positiv: günstigeres Öl, mögliche Zinssenkung, keine unmittelbare Ausweitung des Kriegs.
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